Köln/München/Wolfsburg – Das Endspiel des DFB-Pokals der Frauen steht bevor, ein Aufeinandertreffen, das seit Jahren die nationalen Titel unter sich ausmacht: der FC Bayern München, amtierender Titelverteidiger, und der VfL Wolfsburg, der Rekordsieger des Wettbewerbs. Das Spiel wird am 14. Mai 2026 ausgetragen und ist im Free-TV sowie im Livestream auf Joyn zu verfolgen.
Das Aufeinandertreffen markiert eine Fortsetzung einer langjährigen Rivalität um nationale Titel.
Die Wegweiser zum Finale
Die FC Bayern Frauen erreichten das Endspiel nach einem souveränen 4:0-Halbfinalsieg über die SGS Essen. Auf ihrem Weg ins Finale zeigten sie Auswärtsstärke und triumphierten unter anderem im Hamburger Volksparkstadion. Die Mission Titelverteidigung geht für die Münchnerinnen weiter, die die Möglichkeit haben, zum dritten Mal den DFB-Pokal zu gewinnen und potenziell das Double zu realisieren.
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Der Weg des VfL Wolfsburg ins Finale gestaltete sich deutlich komplizierter. Das Team behielt jedoch in einem vorherigen Aufeinandertreffen mit den Bayern im AOK Stadion die Oberhand, auch wenn das Ergebnis mit 3:1 zugunsten der Wölfinnen ausfiel. Für Wolfsburg bedeutet dieses Finale auch einen Abschied. Eine langjährige Fußball-Nationalspielerin, die 14 Jahre für die "Wölfinnen" aktiv war, verlässt den Verein im Sommer und träumt von einem Abschiedssieg im Pokal.
Historische Vergleiche und Erwartungen
Die Statistik spricht tendenziell für den VfL Wolfsburg. Der Rekordhalter im DFB-Pokal der Frauen bestritt eine Saison mit einer beeindruckenden Bilanz von 15 erzielten Toren und nur einem Gegentreffer auf dem Weg zum Finale. Die bisherigen Spiele zwischen den beiden Teams in der laufenden Saison haben gezeigt, dass die Wölfinnen die Oberhand behielten.
Die Bundesliga-Ränge eins und zwei spiegeln die Klasse der beiden Finalisten wider. Die Torverhältnis-Statistik der bisherigen Spiele liegt mit 89:68 ebenfalls zugunsten der Wolfsburgerinnen.
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Übertragung und Hintergrund
Das Finale des DFB-Pokals der Frauen wird kostenlos auf Joyn übertragen. Das ZDF wird das Spiel ebenfalls im Livestream anbieten, begleitet von einer besonderen Konstellation, die über die Nachwuchsreporterin Cleo im Livestream stattfindet. Eine Besonderheit des diesjährigen Finales ist die Tatsache, dass es sich um das 46. Endspiel im DFB-Pokal der Frauen handelt. Die Audiodeskription wird ebenfalls angeboten.
Der FSV Frankfurt und der TSV Siegen komplettieren die Top drei Vereine mit jeweils fünf Pokalsiegen in der Geschichte des Wettbewerbs. Birgit Prinz, die für den FSV Frankfurt und den 1. FFC Frankfurt auflief, hält den Rekord für die meisten erzielten Tore in DFB-Pokalfinalspielen.